Das Fliegerfest in Lasserg wird trotz wiedriger Umstände positiv im Gedächtnis bleiben. Am Samstag war mit Starkwind, Kälte und Schauern alles dabei was der Gleitschirmflieger zu meiden versucht. Es kamen trotzdem einige Leute um Freundschaften zu pflegen, das Kuchenbuffet der Möhnen ausgibig zu testen oder auch Gurtzeuge der anwesenden Hersteller Probe zu sitzen und sich über Neuigkeiten in der Schirmentwicklung zu informieren.

Aber die Prognose versprach einen guten Sonntag. Bei Sonne und angenehmen Temperaturen wurden schon um 09:30 Uhr die ersten Schlepps durchgeführt. Leider hatte eine der beiden Winden nach wenigen Schlepps einen Getriebeschaden und konnte nicht weiter eingesetzt werden. Die verbleibende Winde war ununterbrochen in Betrieb um alle Tandems und Solos in die Luft zu bringen. Auch der Hangstart konnte bis Mittags genutzt werden.

Am Sonntag kamen dermassen viele Zuschauer, dass nicht alle Tandemanfragen bedient werden konnten und die Leute auf andere Termine vertröstet werden mussten. Gegen 16 Uhr waren die Möhnen restlos ausverkauft und hatten kein einziges Kuchenstück mehr übrig. Auch die Gaststätte Burg Bischofstein kam an Ihre Grenzen und das Essen wurde knapp. Das tat der heiteren Stimmung aber keinen Abbruch und dafür wurde das ein oder andere Landebier mehr getrunken.

Trotz eines bescheidenen Samstags und nur einer funktionstüchtigen Winde war das Fliegerfest für die Gemeinde Lasserg, die Drachen- und Gleitschrimfliegerfreunde Rhein-Mosel-Lahn und dem DGC Siebengebirge wieder ein gelungenes Event.

Nochmal der Dank an die vielen fleißigen Helfer, die so eine Veranstaltung erst möglich machen.

Durch Hubschrauberflüge kann es zu Einschränkungen in unseren Fluggebieten kommen. Die Winzer behandeln Ihre Reben mit Spritzmitteln, die per Hubschrauber aufgesprüht werden. Solange Hubschrauber am Flugberg im Einsatz sind darf dort nicht gestartet werden. Einen Plan, wann und wo mit Hubschraubern zu rechnen ist findet Ihr hier.